Week #2

Montag & Dienstag: Die ersten Tage im neuen Jahr.  Zwar mit neuer Motivation gestartet, aber es trotzdem nicht geschafft wirklich früh aufzustehen, wie es eigentlich der Plan war. Mich langsam darauf vorbereitet, dass die Hochschule wieder anfängt. Gepackt, einen Vortrag vorbereitet und ein paar weitere Kleinigkeiten erledigt. Meine Liebe für Vampire Diaries wiederentdeckt und dem entsprechend das Haus nicht so viel verlassen.

Mittwoch, Donnerstag, Freitag: Und so schnell beginnt der Alltag wieder: Vorlesungen, lernen, auch mal einen Abend arbeiten. Den Vortrag gehalten, eingekauft und von Behörde zu Behörde gerannt um letzten Endes doch alles übers Internet machen zu müssen und jetzt auf die Dokumente zu warten, die ich doch eigentlich schon vor einer Woche gebraucht hätte. Und endlich steht mein Bett, dass ja eigentlich von der Fira direkt bei der Lieferung aufgebaut werden sollte, aber letztlich doch von mir und meiner Mitbewohnerin zusammengebastelt wurde. Ein Hoch auf das Zusammenleben! Freitag Abend das erste Roomie-Dinner-Date! Gnochi-Brokkoli-Auflauf, super lecker. Und dann noch eine schöne Girlsnight gehabt. Eine der besten Freundinnen, Pitch Perfekt, Snacks und Gute Laune, mehr braucht man nicht. 

Samstag dann ausschlafen, ein wenig lernen und arbeiten. Was ein Samstag. 

Sonntag dann in der Heimat zum Training, endlich wieder! 

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Week #1

Montag, 26.12. 2. Weihnachtstag. Endlich mal wieder die ganze Familie zusammen, die kleine Cousine und den kleinen Cousin wieder sehen, die inzwischen gar nicht mehr so klein sind. Eigentlich schade, dass man sich nicht öfter sieht.

Dienstag und Mittwoch dann einen großen Teil der zeit im Bett mit Serien gucken verbracht, darf ja auch mal sein. Nebenbei aber auch für die Hochschule ein wenig gelernt, Januar ist Prüfungszeit

Donnerstag und Freitag, back in the city. Arbeiten. Auf dem Weg noch ein kurzer Stopp bei Ikea. Bald ist die Wohnung dann auch komplett fertig eingerichtet.

Samstag endlich Silvester, einer meiner liebsten Tage im Jahr. Nicht, wie für so viele, weil es der einzige Tag ist an dem Feuerwerk gezündet werden darf – ich persönlich gucke mir das lieber von weitem an als es selbst zu zünden, habe ja schon bei Wunderkerzen Angst mich zu verbrennen. Nein, für mich ist dieser Tag eine Art Abschluss und Neuanfang. Noch dazu ist es ein Tag an dem man sich einfach so schick macht (was bei uns dieses Jahr aber ausfiel) und eine Nacht mit den Liebsten, und meistens auch einigen Fremden verbringt.

Uns auf dem Hinweg ziemlich verfahren (Es ist echt praktisch, dass auf dem Dorf wirklich jeder jeden kennt!), später vor Lachen eine Glasschiebetür ins Gesicht bekommen und ins neue Jahr gesprungen, wortwörtlich, dabei nur leider ins Schafsmist gelandet.

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Am Sontag ausschlafen, heimfahren und das Neujahrsspringen gucken. Tradition bei mir und meinen Eltern. Und dann sich nochmal in Ruhe Zeit nehmen, die Vorsätze reflektieren, das neue Jahr planen, erste Projekte starten. Ich habe dieses Jahr einiges vor, will Ziele erreichen, Pläne verwirklichen, das Leben genießen und mir ab und an mal was gönnen. img_1812

Manchmal

Manche Fehler die man macht kann man nicht so einfach akzeptieren. Manchmal sind sie schwerwiegender. Manchmal kann man danach nicht schlafen, weil man nicht aufhören kann darüber machzudenken wie blöd man war und wie so etwas passieren kann. 

Warum? Warum musste das ausgerechnet mir passieren? Warum heute? 

Manchmal ist man einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und manchmal passieren dann richtig blöde Sachen. Und manchmal hilft dann auch positives denken nicht mehr. 

Manchmal wäre ich gerne wieder ein Kind, beschützt von der Unwissenheit, von den Eltern. Manchmal fühle ich mich noch, als wäre ich ein Kind und sollte beschützt sein, aber dann muss ich feststellen, dass ich jetzt auf mich allein gesellt bin und manchmal dann nichtmal meine Eltern helfen können. Manchmal muss man den Preis für seine Fehler zahlen, auch wenn dieser ziemlich hoch sein kann. 

 

Start of something new

Eigentlich sagt man immer die kleinen Momente wären das was das Leben lebenswert macht, aber warum erinnert man sich dann so selten daran? Wenn ich auf das letzte Jahr zurück blicke erinnere ich mich nur an die großen Momente, an die auf die man sich ewig vorbereitet und die dann plötzlich schon wieder vorbei sind. Weil das Leben nicht anhält, nicht für die großen Moment und auch nicht für die kleinen. Darum will ich wieder mehr schreiben, mehr Momente festhalten, mit Worten und Bildern.

Mein Plan ist es etwa einmal die Woche eine Art Wochenrückblick zu schreiben, mit Fotos von den einzelnen Erlebnissen, vielleicht auch ab und zu mal Gedankenposts oder ähnliches. Vermutlich wird das hier kaum jemand lesen oder sich dafür interessieren, aber das ist nicht so schlimm. Eigentlich geht es mir zu einem großen Teil darum, dass ich mich später an die Momente erinnern kann, wenn ich nebenbei auch Leute inspirieren kann, wäre das natürlich ein sehr schöner Nebeneffekt.