Ziemlich viele Fragezeichen

Die Prüfungen sind jetzt alle hinter mir und hoffentlich, durch irgendein Wunder bestanden. So richtig zum schreiben komme ich aber immer noch nicht. Denn jetzt heißt es erstmal Kartons packen für den anstehenden Umzug. Und planen für die nächsten Monate, bis es dann auf große Reise geht. Die Zeit fliegt so schnell vorbei, und dabei muss noch so viel erledigt werden.

Deshalb muss ich manchmal zwischendurch anhalten und meine Gedanken ein wenig ordnen. Und da hilft am besten alles aufzuschreiben, was ja auch einer der Beweggründe war das ganze hier zu starten.  Natürlich kommt hier jetzt nicht regelmäßig eine Liste mit all den Sachen die ich erledigen muss, sondern eher die anderen Gedanken, die die sich immer nebenbei anschleichen, wenn man eigentlich anderes zu tun hat. Die tieferen Gedanken, über das Leben und sich selbst. Meistens in Verbindung mit Fragen, so vielen Fragen. Und die gilt es zu beantworten und dabei entstehen dann vielleicht auch wieder neue Fragen, aber das ist okay. Manche Fragen muss man auch immer wieder beantworten und überdenken. Solche nach den eigenen Zielen zum Beispiel.

Jeder Mensch hat Listen, ob schriftlich festgehalten oder nur im Kopf. Listen mit Orten die bereist werden sollen, mit Abenteuern die erlebt werden wollen und Dingen die erledigt werden müssen. Mit Zielen und Träumen quasi. Und natürlich noch viele weitere. Und die muss man immer wieder Überarbeiten, weil sich Ziele und Träume nun mal ändern. Und manche Sachen bleiben lange auf der Liste, die verschiebt man auf später, immer wieder. Weil man keine Zeit hat oder kein Geld hat. Weil anderes einfach grad wichtiger ist. Aber vieles kann man auch irgendwann von der Liste abhaken, und das ist ein tolles Gefühl, sich Träume zu erfüllen und seine Ziele zu erreichen. Das ist doch der eigentliche Grund warum wir alles machen, weil sie uns zu einem größeren Ziel helfen.

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Everything will be okay in the end

Und schon geht  es wieder los, durch zu viele anderweitige Verpflichtungen habe ich keine Zeit zu schreiben, nicht für mich, für diesen Blog.

Das einzige was ich in den letzten Tagen aufs Papier gebracht habe waren Fakten über New York, Bali und Economics. Das Semester kommt zum Ende, was gleichzeitig Klausuren und Abgabetermine mit sich bringt. Vier Hausarbeiten mussten (bzw. müssen teilweise immer noch) geschrieben werden. Eine wurde vor zwei Tagen abgeschickt, die anderen drei müssen am Freitag fertig sein. Und wenige Tage danach steht auch schon die erste Klausur an.

Da ich leider auf Grund der vielen Uni Aufgaben und einigen weiteren privaten Terminen so schon kaum zum schlafen komme wir diese Projekt hier erstmal hinten angestellt. Im letzten Post ging es um Prioritäten und aktuell muss erstmal das Studium Priorität haben, vor allem anderen.

Eigentlich finde ich das sehr schade, weil mich das schreiben entspannt und zur Ruhe kommen lässt, aber nur diese freie Art von schreiben, nicht das gezwungene Hausarbeiten schreiben, wo das Thema vorgegeben ist und man sich nur zum Teil dafür interessiert. Besonders anstrengend macht es mein Studiengang mir damit, dass fast alle Hausarbeiten in Gruppen oder mindestens in Partnerarbeit geschrieben werden, wodurch man also auch immer erst noch diskutieren muss und sich auch auf seine Leute verlassen können muss. Ich habe im großen und ganzen bis jetzt glücklicherweise immer ziemlich viel Glück mit meinen Gruppen gehabt und musste nie mit jemandem zusammen arbeiten dem das Studium und damit die Noten komplett egal waren.

Das Bloggen hat für mich noch nicht so sehr Routine, dass ich es einfach so in meine Zeitplan einarbeiten kann, wie andere Dinge, aber ich hoffe, dass das bei der nächsten Klausuren Phase im Sommer bereits der Fall sein wird.

Unter Druck

Zeitmanagement. Das ist immer so eine Sache.
Eigentlich kann ich das gut, plane selten zu viele Dinge und habe daher oft noch ein wenig Zeit über. Dann kommt aber mal hier ein Termin spontan dazu oder wir gehen spontan nach der Vorlesung noch ins Kino und es verschiebt sich alles ein wenig. Eigentlich ja kein Problem, muss ich halt morgen ein wenig mehr schaffen.
Und das funktioniert auch, zumindest eine Weile.
Manchmal dauert aber eine Aufgabe doch länger als erwartet oder es funktioniert nichts so wie es geplant war, man ist nach der Arbeit völlig fertig und schafft nicht mehr alles was geplant war. So geht das dann ein paar Wochen weiter und die Deadlines kommen immer näher und ständig kommen weitere Termine dazu.
Und dann wird plötzlich doch alles zu viel, obwohl es doch so gut geplant war. Plötzlich will mein Kopf einfach nicht mehr un mein Körper zwingt mich eine Pause zu machen, obwohl ich doch eigentlich keine zeit dafür habe.

Manchmal gehen Pläne nicht so auf wie man denkt. Besonders wenn man sich auf andere Leute verlassen muss. Was Pläne angeht sind wir alle gleich und manchmal muss man den Mädelsabend dann für die Hausarbeiten opfern oder die Arbeitsgruppe noch ein paar Tage vertrösten. Man muss Prioritäten setzen und leider gehen da Arbeit und Schule meistens vor, und Freunde und Familie kommen zu kurz.
Man darf aber auch nicht vergessen sich selbst ab und zu was gutes zu tun! Immer nur arbeiten ist nämlich auch nicht gut und kann leicht zur Unglücklichkeit führen. Also passt auf euch auf, erledigt was erledigt werden muss, aber genießt das Leben so viel es geht. Wir haben alle nur ein leben, also lasst es uns auch nutzen!

Ready or not – here you go

20. September 2015: Bald ist die Schulzeit vorbei und ich weiß immer noch nicht was ich machen will wenn ich hier fertig bin. Es überrascht mich immer wieder was man so alles studieren kann, denn das ich studieren will habe ich schon entschieden, die Frage ist jetzt nur noch was und auch wo. Ich wollte immer in eine große Stadt, nach Berlin oder Köln, aber zuhause wohnen zu bleiben hätte auch seine Vorteile. Eigentlich wäre es auch gut im Ausland zu studieren, damit ich mein durch Amerika gut gewordenes Englisch nicht wieder verlerne. Aber das wird sich wohl im nächsten Jahr alles entschieden.

29. April 2016: Grade vor ein paar Stunden meine letzte Abiklausur abgegeben, aber irgendwie ist das ein weniger befreiendes Gefühl als ich gedacht hätte. Gut, eine Prüfung hab ich noch vor mir, die mündliche, aber das dürfte kein Problem sein. Die Frage ist nur, was jetzt? Zukunftsängste, Fragezeichen und viel zu viel Zeit um sich Gedanken darüber zu machen.

4. Juli 2016: Langsam  musst du dich mal bewerben. Tourismus wurde dir doch vorgeschlagen, das soll doch zu dir passen. Vielleicht in Bremen oder Bremerhaven, nicht so weit weg. Also Cruise Tourism Managment! Das klingt doch spannend. Das passt zu dir haben sie gesagt. Aber man braucht auch Alternativen. Auf jeden Fall noch für BWL bewerben, nur für den Notfall. Kommunikations und Medien Wissenschaften klingt auch gut denkst du, aber deine Noten sind nicht gut genug. Dann soll das wohl nicht sein. Also erstmal Tourismus. Und eigentlich ist das ja auch echt cool.

26. Mai 2017: „Ich bin nicht sicher ob ich fürs Studium bereit bin“, sage ich, Studentin, schon seit einem Jahr am studieren. Und so wirklich sicher bin ich mir auch nie ob ich hier auch wirklich das richtige mache. Aber es ist okay. Und wenn jemand fragt ob das Studium gut ist einfach lächeln und nicken, weil die wirklichen Gedanken und Zweifel wollen sie nicht. Du musst erst mal dran bleiben, würden sie sagen. Das ergibt sich schon noch. Und wahrscheinlich stimmt das auch. Und trotzdem taucht immer wieder die Frage auf: Was will ich wirklich? Ist das alles so richtig oder sollte ich doch lieber einen anderen Weg einschlagen?

18.01.2018: Eigentlich hat sich alles eingependelt, das Studium läuft, wie es halt laufen soll und es ist auch gut so wie es ist. Es gibt so viele unterschiedliche Themenbereiche die mich interessieren und man kann ja auch immer nicht alles machen. Bei dieser Entscheidung gab es nicht richtig oder falsch es gab unendlich viele Optionen und jede davon wäre in irgendeiner Form richtig gewesen. Vielleicht entscheide ich mich auch nochmal dazu in eine andere Richtung zu gehen, aber erstmal ist es so wie es ist. Und erstmal gilt mein Leben dem Tourismus und auch hier gibt es wieder unglaublich viele unterschiedliche Wege die ich gehen könnte. Dadurch steht dann ja auch bald schon wieder die nächste Entscheidung an: Wie geht es weiter? Was will ich?

Start of something new

Eigentlich sagt man immer die kleinen Momente wären das was das Leben lebenswert macht, aber warum erinnert man sich dann so selten daran? Wenn ich auf die letzten Jahre zurück blicke erinnere ich mich fast nur an die großen Momente.  Ans Abi, den Anfang vom Studium, die Hochzeit meiner Gastschwester. An die Dinge auf die man sich ewig vorbereitet und die dann plötzlich schon wieder vorbei sind. Weil das Leben nicht anhält, nicht für die großen Moment und auch nicht für die kleinen. Darum will ich wieder mehr schreiben, mehr Momente festhalten, mit Worten und Bildern. Vermutlich wird das hier kaum jemand lesen oder sich dafür interessieren, aber das ist nicht so schlimm. Eigentlich geht es mir zu einem großen Teil darum, dass ich mich später an die Momente erinnern kann, wenn ich nebenbei auch Leute inspirieren kann, wäre das natürlich ein sehr schöner Nebeneffekt. Ich will schreiben, übers Leben, über Freundschaften, Reisen, Gefühle, Gedanken und alles was sonst noch so wichtig ist. Und nicht nur blöde Hausarbeiten die Hochschule.

Und darum dachte ich am Anfang schildere ich erstmal die großen, wichtigen Pläne für diese Jahr. Das was jetzt schon geplant ist und in meinem Terminkalender steht. Und für den Januar steht da erstmal ganz viel lernen und blöde Hausarbeiten schreiben, damit ich am Ende des Semesters auch alles bestehe. Nach meiner letzten Klausur Anfang Februar sind dann erstmal Semesterferien, was natürlich erstmal super klingt, aber ich muss arbeiten und packen. Packen weil ich Ende Februar aus meiner WG wieder zu meinen Eltern ziehen werde, einfach weil es aktuell die beste Entscheidung ist. Ab März hab ich dann wieder Freizeit, weil ich auch meinen Job mit der Wohnung zu Ende Februar gekündigt habe. Anfang März geht es dann auch direkt für eine Woche nach Rostock, aber nicht als Urlaub sondern als Vorbereitung für mein Auslandspraktikum, damit das vor dem 4. Semester abgehakt ist. Und dann geht auch schon das Semester los, aber erstmal nur für 2 Wochen bis dann auch schon wieder Osterferien sind. Und dann geht es tatsächlich auch mal wieder wirklich in den Urlaub. Mit meiner Mutter geht es Anfang April für eine Woche nach Ägypten in die Sonne. In die Sonne geht es dann Mitte Mai auch nochmal für eine Woche in Italien, als weitere Vorbereitung fürs Praktikum. (Ja, dieses Praktikum erfordert sehr viel Vorbereitung) Danach heißt es dann nur noch das Semester zu Ende bringen, alle Klausuren bestehen und den Sommer genießen. Zwischendurch geht es noch auf ein oder zwei Festivals und dann heißt es für mich erstmal Abschied nehmen, von Familie, Freunden und meiner Freizeit. Anfang August geht es für mich nämlich für 6 Monate auf als Kinderanimateurin auf eines der Schiffe von Costa Crociere und was mich da so alles erwartet weiß ich selbst noch nicht.

Das sind sie also, meine „Termine“ für 2018. Natürlich sind auch ein Paar weitere Kleinigkeiten geplant, wie die Germanys next Topmodel Abende mit T. & V., Oder der Besuch im Zoo in Hannover. Aber ich bin gespannt, was sich sonst noch so alles ergibt in diesem Jahr.

Life is a rollercoaster

Einer meiner Pläne für 2018 ist es wieder mit dem bloggen anzufangen.

Ich hatte als ich 2013 für ein Jahr in Amerika war einen Blog um Familie und Freunde auf dem laufenden zu halten, was bei mir so los ist. Sprung ins Ungewisse war meine damalige Namens Wahl, inspiriert von meiner liebsten Gilmore Girls Folge. Danach hatte ich immer mal wieder überlegt das auch so weiter zuführen und auch tatsächlich öfters angefangen, aber durch den Abi Stress ist das immer wieder in Vergessenheit geraten. Und wenn ich dann nach 5 oder 6 Posts ewig gar nichts gepostet hatte, hab ich dann einfach alles gelöscht, weil ich das so blöd fand.

Dieser Blog hier besteht an sich auch schon seit einer ganzen Weile und ich hab immer mal wieder was gepostet, es aber bereits nach kurzer Zeit wieder gelöscht. Irgendwie dachte ich immer es wäre wichtig, worüber man schreibt, dass es genau das ist was andere lesen wollen. Und natürlich ist das wichtig, um einen Blog erfolgreich zu machen, Leser zu gewinnen und zu wachsen. Aber inzwischen habe ich für mich festgestellt, dass das wichtigste ist überhaupt zu schreiben, dran zu bleiben. Jeder hat mal schlechte Tage, aber es kommen dann auch immer wieder gute Momente. Etwas perfektionistisch angehaucht bin ich aber wohl schon.

Da es für mich jetzt bald wieder ins Ausland geht dachte ich ist der Moment doch ganz passend wieder frisch durchzustarten. Auch der aktuelle Blogname ist natürlich wieder inspiriert, diesmal von meiner liebsten Bloggerin, luiseliebt. Wobei der Name natürlich auch zu mir passt. Ich verwende viel zu leichtfertig diese starken Worte wie Liebe und Hass, bin aber sehr positiv eingestellt also liebe ich sehr vieles.

Seit dem ich damals meinem Blog für mein Auslandsjahr geschrieben habe ist viel Zeit vergangen und es hat sich einiges geändert. Sowohl bei mir privat als auch in der Welt des Bloggens. Heutzutage ist ja jeder 3. Hauptberuflich Blogger oder Influencer. Darum geht es mir aber gar nicht. Ich will viel eher meine Erlebnisse und Erfahrungen hier für mich festhalten, damit ich sie mir auch in einigen Jahren wieder ins Gedächtnis rufen kann. Und wie gesagt, ich will schreiben und einfach dran bleiben, so ähnlich wie Tagebuch schreiben, einfach regelmäßig ein bisschen, über Gedanken, Moment, Gefühle oder was mich sonst so grade bewegt.